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Sven Christoffer folgt auf Brigitte Balbach

lehrer nrw wählt neuen Vorstand.

Generationswechsel bei lehrer nrw: Sven Christoffer ist neuer Vorsitzender. Der 49-Jährige wurde von den Delegierten des Verbandes mit rund 90 Prozent der Stimmen gewählt. Christoffer ist Nachfolger von Brigitte Balbach, die den Verband in den letzten zwölf Jahren erfolgreich geführt hatte. Den durch Christoffers Aufrücken frei gewordenen Stellvertreterposten übernimmt nach dem Votum der Delegierten Sarah Wanders (39). Neben Brigitte Balbach zieht sich mit Ulrich Brambach ein weiteres „Urgestein“ von lehrer nrw aus der aktiven Vorstandsarbeit zurück. Brambach war von 1991 bis 2008 Verbandsvorsitzender und seither als Schatzmeister weiterhin im Vorstand tätig. Beide haben den Verband über Jahrzehnte geprägt und als gewichtige Stimme in der nordrheinwestfälischen Bildungslandschaft etabliert, wie auch Schulministerin Yvonne Gebauer und Innenminister Herbert Reul als Gastredner hervorhoben.

Sven Christoffer, ausgebildeter Deutsch- und Geschichtslehrer sowie Schulbuchautor, ist durch seine bisherige Vorstandstätigkeit und durch seine langjährige Erfahrung in der Personalratsarbeit bestens in den Schulen und der Schulpolitik Nordrhein-Westfalens vernetzt. Von 2004 bis 2016 war er Mitglied des Bezirkspersonalrats für Realschulen im Regierungsbezirk Düsseldorf, davon die letzten vier Jahre als Vorsitzender. 2018 übernahm er den Vorsitz des Hauptpersonalrats für Realschulen beim NRW-Schulministerium. Nach den für lehrer nrw erfolgreichen Personalratswahlen 2020 wurde er erst im Oktober für weitere vier Jahre in diesem Amt bestätigt.

lehrer nrw wird weiterhin ein engagierter Fürsprecher für die Lehrkräfte im Sekundarbereich I sein und ein konstruktiv-kritischer, wenn nötig unbequemer Gesprächspartner für die Politik“, kündigt Christoffer an. lehrer nrw müsse und werde Antworten auf die drängenden Herausforderungen und ungelösten Probleme im NRW-Schulsystem geben – von Digitalisierung über Inklusion, Arbeitsüberlastung der Lehrkräfte und der Besoldungsfrage bis hin zur aktuellen Pandemie-Situation, um nur einige Beispiele zu nennen.

25.11.2020
Jochen Smets, Pressesprecher

Original-Pressemitteilung (PDF-Datei)