Am 18. März 2026 besuchten 20 lehrer nrw-Senioren und -Seniorinnen das Max-Planck-Institut für Kohleforschung und die Sammlung Ziegler in Mülheim/R.
Auf den Spuren von Nobelpreisträgern in Mülheim a. d. Ruhr
Zwanzig lehrer nrw-Senioren trafen sich am 18. März 2026 zu einem interessanten Tag in Mülheim.
Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung gibt es bereits seit 1914, und es ist die älteste wissenschaftliche Forschungseinrichtung des Ruhrgebiets. Hinter dem historischen Namen verbirgt sich heute innovative Katalyseforschung. In der Geschichte des Instituts gibt es zwei Nobelpreisträger, Karl Ziegler (1963) und Benjamin List (2021), sowie zahlreiche chemische Entdeckungen von großer Tragweite, wie beispielsweise die Entkoffeinierung aus Kaffeerohbohnen.
Nach einer kurzen Einführung in einem Hörsaal erhielten die Teilnehmenden Einblicke in verschiedene Arbeits- und Forschungsbereiche. In einem Projekt z. B. wird erforscht, wie Biomasse anstelle von Erdöl als Rohstoff für chemische Produkte genutzt werden kann. Aber auch der Aufbau und die Arbeitsweise eines Gaschromatographen zur Analyse oder die Druckkammern im Technikum wurden uns erklärt. Bei allen Begegnungen wurde uns deutlich, wie sehr die Mitarbeiter und Wissenschaftler für ihre Forschung brennen.
Die Mittagspause in einem Restaurant bot eine Gelegenheit zum Erholen und den Austausch in gemütlicher Runde.
Einen guten Kontrast zum bisherigen Programm bildete die Kuratorenführung durch die Sammlung Ziegler. Teil 2 der Ausstellung im Kunstmuseum befasst sich mit dem Leben und Werk von Marc, Macke, Heckel und Jawlewsky, geht aber über die künstlerischen Einzeldarstellungen hinaus und macht das Sammeln selbst und das Sammlerpaar Ziegler zum Ausgangspunkt der Betrachtung. So entsteht durch Tapeten, Fotografien und historische Möbel eine stimmige Ausstellungskulisse, in der die Bilder ihre private Herkunft lebendig vor Augen führen.
Insgesamt eine abwechslungsreiche und gelungene Exkursion!
Petra Wiora-Köster
Fotos: lehrer nrw Senioren







