Eindrucksvolles Signal
Tausende Landesbeschäftigte haben am 10. Februar 2026 in Düsseldorf für eine leistungsgerechte Bezahlung und eine angemessene Tariferhöhung demonstriert.
Nach dem Auftakt vor dem NRW-Finanzministerium zog der imposante Demonstrationszug durch die Stadt zur Abschlusskundgebung vor dem Landtag. Auch lehrer nrw demonstrierte in großer Zahl mit.
Ziel war es, vor der am 11. Februar beginnenden dritten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst den Druck auf die Arbeitgeber deutlich zu erhöhen. Denn die bisherigen beiden Runden endeten ohne Ergebnis – die Arbeitgeberseite, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), legte noch nicht einmal ein Angebot vor. Aus Sicht von lehrer nrw und vieler anderer Verbände und Gewerkschaften, die sich an der Großdemonstration beteiligten, ist diese Blockadehaltung absolut inakzeptabel. dbb beamtenbund und tarifunion waren mit der Forderung nach einer Erhöhung der Tabellenentgelte um sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro, in die Tarifrunde gegangen.
Schon nach der ersten, ergebnislos zu Ende gegangenen Verhandlungsrunde formierte sich bei den Landesbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen der Protest. So setzten zum Beispiel die Lehrerverbände im dbb ein Zeichen. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter u. a. von lehrer nrw, Philologenverband NRW und VBE kamen am 15. Dezember vor dem Finanzministerium in Düsseldorf zu einer Mahnwache zusammen. Weitere Mahnwachen fanden in Köln, Münster, Arnsberg und Detmold statt.
„Gute Bildung braucht faire Bedingungen und eine angemessene Bezahlung. Darum ist die Verweigerungshaltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder ebenso unverständlich wie inakzeptabel“, sagte der lehrer nrw-Vorsitzende Sven Christoffer.






