Kein ausreichendes Angebot ist auch ein Signal!
Auch nach der 2. Verhandlungsrunde hat die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in den Verhandlungen für die Landesbeschäftigten kein Angebot vorgelegt, das den Willen zu konstruktiven Gesprächen erkennen lässt. Es kann nicht sein, dass die Arbeitgeber über vertragliche Entgelterhöhungen lediglich im Rahmen eines Inflationsausgleichs mit einer Laufzeit von 29 Monaten zu sprechen bereit sind.
Damit läge das Ergebnis dieser Tarifrunde weit unter dem Tarifabschluss für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen. Dadurch riskieren die Arbeitgeber für ihre Beschäftigten Reallohnverluste, Abwanderungen in andere Branchen sowie eine Verschärfung des Problems der Personalgewinnung. So ist kein Staat zu machen!
Dieses Signal ist ein unzweideutiges Signal, dass die Landesbeschäftigten stärker denn je für ihre eigenen Interessen, aber auch für ihren Tarifbereich einzustehen haben, um dessen Funktionalität auch für die Zukunft zu sichern.
Lesen hierzu das beiliegende Flugblatt des dbb!
U. Gräler, Tarifverantwortlicher des VdR




